In einer aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ElectroOptics wird ein wegweisendes Gemeinschaftsprojekt des MIRO Innovation Labs am Institut für Robotik und Mechatronik des DLR und Thorlabs gewürdigt. Die Zeitschrift gilt seit Jahrzehnten als die globale Instanz für Entscheidungsträger und Ingenieure im Bereich der optischen Technologien. Der Fachbeitrag unterstreicht somit die internationale Tragweite ihrer gemeinsamen Forschung. Im Zentrum steht dabei ein technologischer Ansatz, der durch Fusion von Robotik und zweier bildgebender Sensoren die intraoperative Diagnostik verbessern und damit die Sicherheit bei komplizierten Eingriffen am Gehirn steigern soll.

Ein Highlight dieser Zusammenarbeit war die Präsentation eines Demonstrators auf der Fachmesse automatica im Juni 2025. Als weltweit führende Fachmesse für Automation und Robotik bietet sie die wichtigste globale Plattform für den Austausch zwischen wegweisender Forschung und industrieller Anwendung. Dort wurde dem Fachpublikum demonstriert, wie der medizinische Leichtbauroboter MIRO im Zusammenspiel mit modernster Sensorik agiert. Das System kombiniert Ultraschall und optische Kohärenztomografie (OCT): Während Ultraschall tiefere Gewebeschichten sichtbar macht, vermisst die OCT als hochauflösendes „Auge“ präzise die Oberfläche. So kann der MIRO-Roboter den Abstand schon vor dem Kontakt berechnen und die Ultraschallsonde selbstständig und besonders schonend aufsetzen. Für den Chirurgen entsteht dadurch ein genaues Bild, das sowohl feine Oberflächendetails als auch wichtige Strukturen in der Tiefe zeigt.

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